Mit diesen acht Tipps holen
Sie Ihre Maschine gut aus dem Winterschlaf:
Motorrad von Staub- oder Konservierungsmittelresten
reinigen und eine ausreichend befüllte und geladene Batterie
einbauen.
Stand von Motoröl, Bremsflüssigkeit, Kühlmittel
und gegebenenfalls Kardanöl messen und bei Bedarf nachfüllen.
Sollte einer dieser Betriebsflüssigkeiten seit dem Einmotten
weniger geworden sein, das Bauteil auf Dichtheit untersuchen.
Zündkerzen und Zündkerzenstecker auf festen Sitz
prüfen und die Lichtanlage testen.
Funktion der elektrischen Anlage testen.
Antriebskette korrekt spannen und schmieren.
Bremsbeläge, Bremswirkung, Druckpunkt der Bremse und
Freigängigkeit der Räder prüfen. Auch die Armaturen,
wie etwa Bowdenzüge, auf Leichtgängigkeit checken.
Falls noch nicht geschehen, Schwimmerkammer des Vergasers
entleeren. Bei Motorrädern mit Vergaser Benzinhahn öffnen
und frischen Kraftstoff in den Vergaser laufen lassen. Danach
Benzinhahn wieder schließen.
Das Reifenprofil muss mindestens 2mm betragen. Luftdruck prüfen,
bei sehr niedrigem Luftdruck Reifen auf undichte Stellen untersuchen.
Motor mit Choke und ohne Gas in Betrieb nehmen und mit vorerst
möglichst niedriger Drehzahl laufen lassen. Sollte sich
der Startprozess über längere Zeit hinziehen, Anlasserbetrieb
für einige Minuten unterbrechen und Kontrollleuchten
beobachten. Wenn diese deutlich dunkler werden, fremde Starthilfe,
etwa von einem Auto, in Anspruch nehmen. Die Batterie kann
sonst geschädigt werden.
Können Mängel oder
Defekte nicht sofort behoben werden, verzichten Sie besser
auf eine Fahrt mit dem Motorrad. Die erste Fahrt sollte in
ruhigem Verkehrsbereich durchgeführt werden. So können
sämtliche Komponenten, wie etwa die Bremsen, nochmals
im Fahrbetrieb geprüft werden. Denken Sie daran, dass
nach der langen Winterpause die eigene Fitness oft noch zu
wünschen übrig lässt. Also lieber etwas ruhiger
angehen lassen.