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Vorgänger von BMW waren die
1913 von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. Sie
änderten ihren Namen im April 1917 zunächst in BMW GmbH
und ein Jahr später, nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft,
in BMW AG. |
Relativ einfach macht es sich
BMW.
Bei einer R 1200 steht das R seit jeher ganz schlicht für
Rad bzw. Kraftrad. Diesen Modellkürzel Buchstaben trug bis
zu Anfang der 80er Jahre jede BMW.
Bis schließlich die ersten K-Modelle gekommen sind (die
fliegenden Ziegelsteine), welche einen Vierzylindermotor als Antriebsquelle
nutzten. Seitdem wird das R nur noch für Modelle mit Boxermotor
genutzt. Also z.b. R 1200 GS, R90 S und andere. Wobei GS wiederum
für Gelände/Straße steht, das RT bei den Tourern
steht für Reise/Tourer. Die Stufe darüber kommt die
LT, welche ein Luxus/Tourer sein will. Das S am Ende einer Modellbezeichnung
steht für Sport, also z.b. R 1150 S. Die Einzylindermodelle
nutzen das Kürzel F, was für die Wortverunstaltung Funduro
steht. Neueste Reihe bei BMW ist die G-Reihe, Geländemotorräder
für die das G sinngemäß für Gelände
steht. |
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William (Bill) S. Harley und die Brüder
Arthur und Walter Davidson bauten 1903 in einem kleinen Schuppen
in Milwaukee ihre ersten drei Motorräder und gründeten
1907 - nachdem sich William, der dritte Davidson-Bruder, den drei
Pionieren angeschlossen hatte - das gemeinsame Unternehmen. Damit
ist Harley-Davidson die fünftälteste Motorradmarke der
Welt. |
| Den kompliziertesten Modellcode kann man ohne
jeden Zweifel Harley-Davidson bescheinigen. Während z.b.
VRSCDX die Night Rod Special mit Wasserkühlung meint, steht
das XL für die Sportster-Reihe (die leichteren Harleys),
die Dyna-Reihe nennt sich FXD (gut erkennbar an den zwei hinteren
Federbeinen), die Softail-Reihe heißt FLST (keine sichtbaren
Federbeine) und die richtig schweren Eisen tragen das Kürzel
FLH. Damit alles noch nicht kompliziert genug ist, gibt es davon
jeweils wieder Unterkategorien bei den verschiedenen Modellen. |
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Honda wurde am 24. September 1948 gegründet
und trägt den Namen des Gründers, Soichiro Honda. Am
Anfang der Firmengeschichte produzierte Honda Motoren zum Antrieb
von Fahrrädern. Neben
Toyota ist Honda einer der wenigen unabhängigen japanischen
Automobil- und Motorradhersteller. Hauptsitz der Firma ist Tokio.
Die Konzernverwaltung für Honda Motor Europe (North) GmbH
und die deutsche Entwicklungsabteilung befinden sich in Offenbach
am Main. |
| Fangen wir mit dem Kürzel an, welches eigentlich
fast jede Honda im Namen trägt: CB. Dieses steht für
"city bike" und geht zurück auf die 50er und 100er
Mopeds. Die Leistung hat sich erhöht, das Kürzel blieb.
So tragen auch heute noch die Topseller von Honda das CB im Namen.
CBR bedeutet also "city bike road". Also ein Straßenmotorrad
für die Stadt (wobei Stadt wohl früher zutreffender
war). Die Modelle mit einem RR im Namen bedeuten "road racing".
Bestes Beispiel ist die Honda CBR 1000RR. Trägt das Modell
ein V im Namen, handelt es sich bei der Motorenform um einen V-Motor
(die Zylinderköpfe sind in V-Form angeordnet). Ein F steht
für "four" und bezeichnet die Vierzylinder. Eine
Honda VFR ist also ein Straßenmotorrad mit Vierzylinder
V-Motor. Ein T im Modellname steht für Twin. Die Honda VTR
1000 besitzt also einen Zweizylinder V-Motor und eignet sich für
die Straße. Enduros tragen bei Honda seit jeher ein X im
Namen. |
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Im Jahr 1878 gründete Shozo Kawasaki in
Tokio die Schiffswerft Kawasaki Tsukiji Zosenjo. Im Jahr 1901
konstruierte Kawasaki die erste Dampflokomotive Japans, und vor
dem Zweiten Weltkrieg trug das Unternehmen entscheidend zum Ausbau
der Flotte bei. Nach dem Krieg und dem Abbau der Rüstungsindustrie
war Kawasaki gezwungen, die Produktion umzustellen. Zunächst
wurden Einzylinder-Viertaktmotoren mit 148-150 cm³ hergestellt.
Im Januar 1961 verließ dann das erste Motorrad das Werk,
es war die 125 B7. Kawasaki-Motorräder werden in Akashi hergestellt. |
| Etwas verwirrend kann auch der Modellcode von
Kawasaki sein. Während das GP einst für Gran Prix stand
und die Sportler beschrieb, nennen sich die Heizeisen heute ZX.
Eine Kawasaki GPZ 600R war also eine Rennmaschine (GP und R für
Racing) mit Vierzylindermotor (Z). Eine Kawasaki Z1000 besitzt
demnach einen Vierzylindermotor, mehr sagt das Z in dieser Kurzform
des Modellnamens nicht aus. Mit der ZX-Reihe kamen die neueren
Sportler von Kawasaki. Seitdem bezeichnet das X die Spitzenmodelle.
Beispiele sind die berühmte Kawasaki ZX-6R, ZX-7R, ZX-9R
oder ZX-10R mit dem Beinamen "Ninja". Die Modelle mit
einem ER im Namencode sind aber weniger Racer, steht das R vor
dem Bindestrich bezeichnet das sportliche Straßenmotorräder.
ER bedeutet bei Kawasaki "essential riding" und steht
somit für das Nötigste, was es braucht um spaßig
Motorrad zu fahren. |
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1934 gründete Hans Trunkenpolz
in Mattighofen (Oberösterreich) eine Schlosserwerkstätte.
1937/38 folgte der Verkauf und die Reparatur von DKW-und Opel
Motorrädern. 1952, begann die Idee des eigenen Motorrads
Gestalt anzunehmen, und ein Jahr später stand der erste Prototyp
mit einem 98-cm³-Sachs-Motor aus dem Gunskirchner Rotax-Werk
auf den Rädern - die Moser-KTM 100 - Moser, weil Hans Trunkenpolz
damals nachkriegsbedingt als Kompagnon einen gewissen Moser hatte
und noch nicht unter KTM firmieren durfte. Der Name KTM war hingegen
schon existent, ehe noch der 1953 neu hinzukommende Kompagnon
Ernst Kronreif in die Firma eintrat und das "K" des
dann langjährig gültigen vollen Firmen-Wortlauts KTM-Motorfahrzeugbau
KG, Kronreif & Trunkenpolz Mattighofen beisteuerte . |
| Einfacher ist es bei KTM, deren wichtigstes Modell
nennt sich KTM LC4. Das LC4 steht dabei für "liquid
cooling", die 4 für den Viertakter. Also ein flüssigkeitsgekühlter
Viertakter. Eine KTM LC8 ist aber nun kein "Achttakter"
sondern meint vielmehr einen verdoppelten LC4 Motor. Nichts anderes
als Marketingdeutsch. Sozusagen ein doppelter Einzylinder. |
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Der Unternehmensgründer Michio Suzuki wurde
am 10. Februar 1887 in der Nähe von Hamamatsu, geboren. Dort
gründete er 1909 ein Unternehmen zur Herstellung von Webstühlen.
1936 kaufte Suzuki einen Austin 7. Mit seinen Ingenieuren zerlegte
er das britische Automobil und studierte es genau, woraufhin sie
einen Prototyp entwickelten, den sie im folgenden Jahr präsentierten.
Im Juni 1952 stellte Suzuki sein erstes motorisiertes Zweirad
vor, ein mit einem 36-cm³-Motor angetriebenes Fahrrad namens
Power Free. Der Motor der Power Free war auch ohne Fahrrad erhältlich
und leistete 1 PS. Im März des Folgejahres 1953 erschien
die Diamond free (60-cm³-Motor und 2 PS), gefolgt vom Mini
Free 195]. Das erste "richtige" Motorrad war die Colleda
mit 90-cm³-Viertaktmotor mit 3 PS, die im Mai 1954 vorgestellt
wurde. Sie war für damalige Verhältnisse innovativ und
orientierte sich stark an europäischen Vorbildern. |
| Bei den Japanern steht das G seit jeher für
eine Straßenmaschine, das S steht für den Viertaktmotor
und das X für 4 Ventile. Die sportlichen Modellen tragen
zudem ein R für Racing im Namen. Eine Suzuki GSX-R ist also
eine Straßen-Rennmaschine mit Viertaktmotor und insgesamt
16 Ventilen. Nicht immer wurde dabei das Kürzel X eingesetzt,
eine Suzuki GSF beispielweise fährt ohne, trotz seinem Vierzylinder
mit 16 Ventilen. Das F im Modellcode bedeutet "four"
und meint damit den Vierzylinder. Kommt ein V vor, steht dieses
für einen Motor in V-Form. Also z.b. die Suzuki SV 650. |
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Yamaha ist ein japanisches Unternehmen mit Hauptsitz
in Hamamatsu.
Die Geschichte der Yamaha Motor Corporation geht zurück bis
ins Jahr 1887, als Torakusu Yamaha mit der Produktion von Musikinstrumenten,
Klavieren, Flügeln und Orgeln, begann. Am 1. Juli 1955 Gründung
der Yamaha Motor Corporation und Beginn mit der Produktion von
Motorrädern. |
| Deren Spitzenmodell Yamaha YZF-R1 und YZF-R6
bedeutet dabei folgendes: das Y steht für Yamaha, das Z für
den Viertakter, das F für "four" (also den Vierzylinder)
und das R für Racing. Die Enduromodelle tragen auch heute
noch ein XT im Namen. Eine XTZ 660 ist also eine Enduro (X für
Cross, T für Terrain) mit Viertaktmotor. Auch bei Yamaha
gilt, steht das R vor dem Bindestrich sind damit keine Sport-
sondern reine Straßenmodelle gemeint. |
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